Mein erster Hund
war ein rotes Langhaardackel-Mädchen, sie hieß "Selly". Das war
im Jahre 1964. Später kamen noch zwei rot-schwarze Langhaar –
Dackelmännchen dazu, "Jan" und "Ello".
Alle meine Dackel hatten Ahnentafeln und ihre Vorfahren wurden
jagdlich geführt. Ich war Mitglied im Deutschen Teckelklub (DTK),
jedoch habe ich mit diesen Hunden nicht sehr intensiv
Zuchtschauen besucht.
Der Zufall wollte es und ich bekam Anfang der 70er Jahre eine 2
jährige Silberzwergpudel-Hündin geschenkt. "Anette" wurde sie
genannt.
Mit ihr besuchte ich mehrere Pudelzuchtschauen, die vom
Deutschen Pudel Klub (DPK) ausgerichtet wurden, mit ihren guten
Bewertungen und fehlerfreien Standard wurde sie Zuchttauglich
geschrieben. |
|
Zu dieser Hündin gesellte sich bald noch das
Silberzwergpudel-Pärchen, "Danny" und "Curly".
Unter dem Zwingernamen
DPK-VDH-FCI begann ich meine Pudel - Zucht.
1976 lernte ich meinen heutigen Ehemann kennen, von da an wurden
es unsere gemeinsamen Hunde.
Als unsere Pudelchen das Regenbogenland erreichten, war für uns
klar, dass wir solche charmante,
hübsche, gelehrige, feingliedrige Hunde dieser Rasse niemals
wieder haben werden, denn dieses Dreiergespann war für uns
einmalig.
Unsere goldigen lustigen Dackelchen; auch sie sind in unseren
Herzen gut aufbewahrt.

|
Unser Leben weiter "ohne Hund" zu verbringen, änderte sich
plötzlich im Jahre 2002, denn unser Wunsch nach einem treuen
Vierbeiner wurde immer größer.
Wir stellten uns einen kleinen freundlichen, quirligen,
drahtigen, robusten, lebhaften Hund vor.
Von Bekannten aus Bad-Nauheim bekamen wir einen Hinweis, dass im
Juli 2002 in Rosbach v.d.H. eine Terrier-Zuchtschau statt
findet.
Wir betrachteten uns die vielen Terrier-Rassen,
aber es zog uns immer wieder zu den Parson-Russells hin.
Als wir uns ausgiebig die Parsons angeschaut und informiert
hatten, verließen wir nach 4 Stunden
das Austellungsgelände mit dem Klubmitteilungsblatt "DER
TERRIER" |
|
Wir waren uns einig, dass es ein
Parson Russell Terrier
sein sollte, der bei uns einzieht und mit uns alles teilen darf.
Zu Hause angekommen, blätterten wir eifrig in dem mitgebrachten
Klubheft, um einen Züchter dieser Rasse zu finden.
Der Name Mikela Haustein war darin mehrmals erwähnt und
dieser sehr seltene Vorname brachte mich stark ins Grübeln.
|
|
Drei Wochen später rief ich bei der Züchterin an, zu dieser Zeit
hatte sie gerade einen Wurf
Parson Russell Welpen bei sich
liegen.
Mikela erkannte am Telefon sofort meine Stimme und wir waren
auch gleich sehr vertraut, als ob wir täglich telefonieren
würden.
Meine Vorahnung hatte sich also bestätigt… durch die
Geschäftsverbindungen unserer Eltern lernten wir uns 1960
kennen.
Im Jahre 1972 verloren wir uns aus den Augen, genau 30 lange,
lange Jahre sind vergangen,
die wir uns nicht mehr gesehen haben und ein kleiner Parson
Russell Terrier sollte uns wieder zusammen führen!
Eine Woche später war es dann endlich soweit, wir fuhren zum "Ewaldshof"
nach Assenheim - natürlich war die Wiedersehensfreude zwischen
Mikela und mir sehr groß und es gab viel zu erzählen.
Mikela brachte uns später in einem Körbchen die bezaubernden
russelligen Fellnasen im zarten Alter von 3 Wochen und wir
durften uns einen Welpen - einer schöner als der andere -
aussuchen.
Bei "Valentino" hatte es sofort "Klick" gemacht, dieser kleine
Winzling eroberte im Sturm unsere Herzen.
Seit Valentino - er hört auf den Namen "Luigi" - bei uns ist,
hat er unser Leben sehr bereichert und
wir wollten diesen treuen Kameraden auch nie mehr missen.

Im Herbst des Jahres 2003 beantragte ich mit meinem Mann beim
KFT eine Zwingergemeinschaft, die uns im Januar des darauf
folgenden Jahres genehmigt wurde.

Unter dem
Zwingernamen...

planten wir mit einer eigenen Parson-Russell-Hündin einen Wurf…
und unser Luigi sollte der Papa sein.
Als wir wussten, dass "Kenie vom Ewaldshof" im Mai 2005 ihre
Welpen auf die Welt gebracht hatte, waren wir guter Hoffnung,
eine Hündin zu bekommen.
Aber es scheiterte daran, dass mein Mann akut erkrankte
und sein Gesundheitszustand es nicht zuließ,
ein süßes Welpen-Mädchen in unser Haus aufzunehmen.
So, nun haben wir aber
genug über uns erzählt und unser lieber Luigi kann es schon
garnicht mehr abwarten,
… auch noch etwas über sich zu verbellen. |